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Zeeland – Inselspringen von Strand zu Strand

 

Zum Inselspringen muss man nicht unbedingt auf die Balearen, nach oder in die Karibik. Man kann stattdessen die niederländische Provinz Zeeland aufsuchen, die aus mehreren Inseln und Halbinseln besteht. Mit Ausnahme des südlich gelegenen Teils, der vom belgischen Festland umgeben wird, ist jeder andere Bezirk Zeelands eine bzw. eine Halbinsel. Entsprechend reichhaltig sind also die Möglichkeiten, am Strand zu entspannen oder der einen oder anderen Wassersportart nachzugehen.

Zeeland ist besonders reich an , die sich auf den verschiedenen Inseln verteilen – oder dazwischen. Letzteres trifft beispielsweise auf die Zeelandbrücke () zu, welche die Inseln und Noord-Beveland miteinander verbindet. Die Brücke ist in zweierlei Hinsicht eine Besonderheit. Zum einen ist sie mit über fünf Kilometern Länge die längste Brücke der . Zeitweise war sie gar die längste Brücke der Welt, auch wenn sie in dieser Hinsicht im Jahre 2012 als weit übertroffen gelten kann. Die andere Besonderheit der Zeelandbrücke besteht in ihrer Konstruktionsweise. So ist sie im Wesentlichen als Balkenbrücke angelegt. Allerdings ist eines der insgesamt 52 Module als Klappbrücke konstruiert, sodass die Zeelandbrücke dem kreuzenden Schiffsverkehr eine Durchfahrt bietet. Die Zeelandbrücke wurde in den Sechziger Jahren errichtet, um das steigende Verkehrsaufkommen aufzufangen. Die Fähren vermochten dem zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gerecht zu werden.

Fähren spielen im Tourismus-Sektor von Zeeland auch heute noch eine große Rolle. Wer also das eingangs erwähnte Inselspringen wahrnehmen möchte, der kann dies gerne tun. Etliche touristische Fährdienste stehen zur Verfügung. Allerdings sei dazu gesagt dass diese Fähren stets Fußgängern bzw. Radfahrern vorbehalten sind. Autofähren sucht man auf Zeeland vergebens. Allenfalls Roller (bis 50 cc) werden auf einigen Fähren noch mitgenommen. Inselspringer müssen auf dem Land also per pedes, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf dem Drahtesel vorankommen, wenn sie die Fährdienste nutzen wollen.

Eine uneingeschränkte Besuchsempfehlung kann man für das wunderschöne Städtchen Veere erteilen. Veere erfreut Augen und Kulturherz dank seiner altertümlichen und doch intakten Stadtkulisse. So sind viele Bauwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert nahezu tadellos erhalten, was das Stadtbild entsprechend prägt und eine Sehenswürdigkeit an die nächste reiht. Dasselbe gilt für die Altstädte von Goes und Zierikzee sowie für das historische Rathaus der Provinzhauptstadt Middelburg. Ferner findet man in Hulst insgesamt circa vier Kilometer lange Stadtwälle samt Stadttoren vor. Diese Anlagen sind aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und sind nahezu vollständig erhalten. Man kann also erahnen, welche geschichtsträchtigen und verzaubernden Stadtbilder die Besucher Zeelands erwarten.

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