Maastricht



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Maastricht – eine der ältesten Städte Hollands

 

 

Maastricht ist die Hauptstadt der holländischen Provinz Limburg. Sie gehört zu den ältesten Städten Hollands. Aufgrund dessen bietet sie viele kulturelle Erbstücke aus der Vergangenheit. Viele internationale Studenten befinden sich in dieser Universitätsstadt. Die Einwohnerzahl beträgt ungefähr 121.000. Sie kandidiert für den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2018.

Geschichte Maastrichts

Circa 500 vor Christus existierte eine keltische Ansiedlung an dem Fluss Maas. In Holland gab es einen einzigartigen Münzfund aus dem ersten Jahrjundert vor Christus, der dies untermauert. Aufgrund dessen gehört Maastricht zu den ältesten Städten der Niederlande. Während der Herrschaftszeit Kaiser Augustus ließ dieser eine Brücke errichten, die die Basis für eine erste römische Handelsniederlassung darstellte. Im dritten Jahrhundert wurde sie zu einem Kastell umgebaut. Aufgrund der Überfälle durch Germanenstämme musste der Bischof von Tongern, Servatius seinen Sitz nach Maastricht verlegen. Dort gründete er dank des Schutzes des errichteten Kastells eine christliche Gemeinschaft. Im achten Jahrjundert verlor Maastricht seine christliche Diözese an die Stadt Lüttich. Im Mittelalter wurde sie vom Bischof von Lüttich und vom Herzog von Brabant regiert.
Ein kulturelles Erbstück aus 1280 stellt die 160 Meter lange Sankt-Servatius-Brücke dar. Sie existiert heute immer noch.
Im Jahre 1579 wurde Maastricht von spanischen Truppen belagert und zerstört. Friedrich Heinrich befreite die Stadt. 1794 kam es zur Eroberung und Annexion Maastrichts durch Franzosen. Viele Teile der Stadt wurden durch sie zerstört und mussten neu aufgebaut werden. Um dies zukünftig zu verhindern, wurde das Fort Sint Pieter erbaut.
Im Jahre 1815 wurde Maastricht ein Teil des Vereinigten Königreiches der Niederlande. 1830 erklärten sich die südlichen Provinzen des Landes unabhängig vom Norden und gründeten den Staat Belgien. Die Garnison in Maastricht hielt loyal zum holländischen König Wilhelm I. und wurde 1839 entgültig holländisch.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Maastricht Zentrum der Keramikindustrie Hollands. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von amerikanischen Truppen befreit.
1976 wurde die Universität Maastricht gegründet, in der viele internationale Kommilitonen studieren.
1992 wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Dieser führte zur Gründung der Europäischen Union. Der Vertrag trat Ende 1993 in Kraft.

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Roermond – die kleine Provinz



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Roermond –  die kleine Provinz in Limburg

 

 

 

Direkt an den Grenzen zu Deutschland sowie Belgien liegt Roermond, mit etwa 56.182 Einwohnern. Es handelt sich dabei um eine niederländische Stadt in der Provinz Limburg.

Geschichte von Roermond

Angefangen hat alles zur Römerzeit. Dies belegt ein geweihter Altarstein, der aus dem 3. Jahrhundert stammt. Cäsar taufte die Stadt seinerzeit „Villa Optima,“ was so viel wie „bester Wohnort“ bedeutet. Das erste Mal urkundlich erwähnt, wurde Roermond im Jahr 1130. Damals gehörte es zum Herzogtum der Gelder. 1213 wurde die Stadt vom Kaiser Otto IV. aus Deutschland zerstört. Der Wiederaufbau begann und auch die Münsterkirche wurde um 1224 erschaffen. Recht und Steuern wurden im Jahr 1232 eingeführt, im Jahr 1441 wurde sie zur Hansestadt und 1472 begannen die ersten Münzprägungen von Roermond.
Zwischen den Jahren 1702 und 1715 entwickelte sich Roemond zu einem selbständigen Staat. Später 1794 gehörte es zu Österreich. 1792 eroberten die Franzosen die Stadt, Österreich holte es sich im März 1793 zurück. 1794 besetzten die Franzosen wiederum die Stadt und tauften sie in Rurmonde. Dank russischer Truppen wurde Roermond 1814 befreit.

Sehenswertes in Roermond

In Roermond gibt es viel zu sehen für Groß und Klein. Ein Hotspot der Stadt ist auf jeden Fall die Kathedrale, die im gotischen Stil erbaut wurde. Geweiht wurde sie 14010 vom heiligen Christophorus. Da sie während des Krieges beschädigt wurde, musste sie restauriert werden. Genau gegenüber befindet sich ein Barockhaus, welches ebenso sehenswert ist. Dieses stammt aus dem Jahr 1764.

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Vlissingen



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Vlissingen – die ehemalige englische Garnisonstadt

 

An der Mündung der Westerschelde liegt die Hafenstadt Vlissingen, die ebenso an Walcheren und der Provinz Zeeland grenzt. Von Vlissingen aus, werden Schiffe nach oder von der Westerschelde gelotst, deswegen handelt es sich um einen wichtigen Ort in den Niederlanden. Ebenso hat die königliche Marine-Werft ihren Sitzt in diese Stadt, des Weiteren eine Fischereiflotte. Die Skyline des Boulevards gilt heute als Touristenanziehungspunkt Nummer eins von Vlissingen. Von der aus geht es zu den traumhaften Strandpromenaden, wo jeder Urlaub herrlich wird.

Die Geschichte von Vlissingen

Stadtrechte erhielt Vlissingen im Jahr 1315, später um 1547 wurde Fort Rammekens gebaut, um die Schiffe der Ostindien-Kompanie zu beschützen. Die Stadt lebte seinerzeit von der Salzgewinnung sowie vom Heringshandel. Weniger erfreulich war der Sklavenhandel der Reeder, welcher ebenso dort durchgeführt wurde. Im Jahr 1573 verhinderte eine niederländisch  Flotte ein Kanonenbombardement der spanischen Armadal. Ab dem 19.Jahrhundert beherbergte Vlissingen einen Kriegshafen.

Im zweiten Weltkrieg hatte Vlissingen eine große Bedeutung, weil der Seefahrtsweg nach Antwerpen zum Einsatz kam. Die Schelde Mündung wurde 1944 Zentrum der Schlacht. Genau am 1. November 1944 landeten alliierte Truppen und die deutsche Besatzung wurde vernichtet.

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