Vondelpark



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Unsere Zeit im Vondelpark

Die niederländische Stadt Amsterdam bietet wahrlich für Groß und Klein unterschiedlichste Sehenswürdigkeiten. Das ausgerechnet der Besuch in einem Park eines der Highlights werden kann beweist der Vondelpark. Auch wir haben uns einmal Abseits der Museen und anderen Sehenswürdigkeiten umgesehen und diesen Stadtpark durch niederländische Gastgeber genannt bekommen, so dass wir diesen Besuch wagten. Bereits vorab kann gesagt werden, dass wir diese Zeit nicht missen möchte und es ein tolles Highlight war.

Vondelpark

Der Park in Amsterdam

Einen guten Tipp zu bekommen ist eine Menge Wert, doch wollten wir uns hierbei doch selbst auch einmal ein Bild machen. Wir erfuhren dabei, dass der Vondelpark in Amsterdam nicht nur der größte Stadtpark dieser Metropole ist, sondern dass es sich um ein echtes touristisches Highlight handelt. Was uns auch sehr interessierte war der Name, denn eigentlich ist dieser doch sehr ungewöhnlich. Vondelpark geht jedoch auf eine Statue des Dichters Joos van den Vondel zurück, welche im Park errichtet wurde. Wahrlich ein Park, welchen man genießen muss.

Ruhe, Erholung und das besondere Etwas

Unser Besuch im Vondelpark sollte etwas Besonderes werden. Nachdem wir zuvor bereits das Van Gogh Museum besuchten waren wir Anfangs überrascht, dass hier nicht nur Touristen, sondern vielmehr viele Einwohner Amsterdams selbst unterwegs sind. Auf den Wegen im Vondelpark zu schlendern ist wahrlich ein Genuss, denn auch wir vergaßen unsere Probleme von Zuhause und konnten so perfekt inmitten einer grünen Idylle abschalten. Super war dabei auch, dass nicht nur die Wege zugänglich sind, sondern dass wir uns auch mit einer Decke auf den Wiesen niederlassen konnten. Einfach da zu liegen und die anderen Besucher beim Sport oder dem Spazieren zu beobachten hatte etwas magisches, denn die Zeit schien still zu stehen. Was uns aber auch immer mehr faszinierte war, dass innerhalb des Parks unterschiedlichste kleine Attraktionen zu sehen sind. Neben der Namensgebenden Statue des Dichters Vondel konnten wir auch das Filmmuseum besuchen, welches auf seiner Terrasse zudem sehr leckeren Kaffee und Kuchen anbietet.

Die kostenlosen Konzerte als Highlight

Als Familie waren wir bereits nach dem Besuch des Filmmuseums absolut vom Vondelpark überzeugt. Auf den Weg aus dem Park kamen wir jedoch auch an einer Art Open Air Theater vorbei, in welchem Künstler kostenlos Konzerte gaben. Wir nahmen Platz und sahen vom Rasen aus zu, wie die Musik unterschiedlichste Stimmungen bei uns und den anderen Besuchern auslöste und etwas Magisches hinterließ. Im Nachhinein waren es gerade die musikalischen Aufführungen, welche wir mit Sicherheit am meisten unseren Freunden und Bekannten als Tipp weitergaben.

Ein Besuch in Amsterdam bietet viele Sehenswürdigkeiten, weshalb wir sicherlich als Familie wiederkommen werden. Eines ist zudem sicher – der Vondelpark wird wieder besucht. Am Besten mit einem gut gefüllten Picknickkorb und einer Decke, denn so können wir auch die tollen kostenlosen Konzerte wieder genießen.

© Bild by Can Bozkir / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

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Keukenhof



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Der Keukenhof – der kurz Urlaub

 

Keukenhof

© Bild by Opilliones / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

In der Nähe der südholländischen Ortschaft Lisse befindet sich die über den niederländischen Grenzen hinweg bekannte Gartenanlage Keukenhof. Ursprünglich war das Landgut im 15. Jahrhundert ein Teil vom Schloss Teylingen, dessen Wälder und Dünen vornehmlich zur Jagd benutzt wurden. Ein weiterer wichtiger Zweck des Landgutes war der Anbau von Küchenkräutern für die Schlossküche. Daher stammt auch der Name Keukenhof (= Küchengarten). Die Grundlage für den heutigen Park wurde im Jahr 1857 geschaffen. Dafür verantwortlich waren die beiden Landschaftsarchitekten Jan David Zocher und sein Sohn Louis Paul Zocher. In jenem Jahr gestalteten beide den Garten rund um das Schloss neu. Die Initiative für die erste Blumenausstellung unternahmen 1949 der damalige Bürgermeister von Lisse sowie einige führende Blumenzwiebelzüchter. Daraus entwickelte sich schließlich die bekannte jährlich wiederkehrende Veranstaltung. Mittlerweile gehört der Keukenhof zu einer der größten niederländischen Touristenattraktionen des Landes. Außerdem ist der Keukenhof mittlerweile zur wichtigsten Plattform des niederländischen Zierpflanzensektors geworden. Der Keukenhof versteht sich heute als ein internationales und unabhängiges Schaufenster der holländischen Blumenzucht und dessen Schwerpunkt auf Blumenzwiebeln.

Für die alljährliche Blumenpracht sind im Keukenhof 90 Hoflieferanten verantwortlich. Sie liefern jedes Jahr ihre schönsten Zwiebelblumen wie Narzissen, Hyazinthen und Kaiserkronen, die im dortigen sandigen aber auch kalkhaltigen Boden gut gedeihen. Das Hauptaugenmerk liegt aber traditionellerweise auf die über 100 Varianten der Tulpen, von denen jährlich circa 4.500.000 Zwiebeln von Hand gepflanzt werden. Außerdem kann der Besucher auf seinem Spaziergang in dem 32 Hektar großen Park 87 verschiedene Variationen von Baumsorten entdecken. Insgesamt umfasst der Baumbestand 2.500 Gewächse. Was eventuell nicht so bekannt sein dürfte, ist wohl Tatsache, dass der Keukenhof auch der größte Skulpturenpark der Niederlande ist. Neben dem 15 Kilometer umfassenden Wegenetz durch den Park, zeigen 50 Künstler etwa 150 Werke der unterschiedlichsten Kunstrichtungen.

Wie im jedem Jahr, stehen die Veranstaltungen auf dem Keukenhof unter einem bestimmten Motto. Das Thema für 2014 ist: „Holland“. Den Höhepunkt wird dabei ein Blumenmosaik der Amsterdamer Grachten sein. Dieses 22 mal 13 Meter große Mosaik besteht aus 60.000 Tulpen- und Traubenhyazinthen und soll an das goldene Zeitalter im 17. Jahrhundert erinnern, in dem die Tulpe zu einem wahren Spekulationsobjekt wurde. Diese Tulpomania löste im Jahr 1637 die erste große Finanzkrise der Wirtschaftsgeschichte aus. An die wichtige Rolle der Tulpe erinnert auch der historische Garten im Keukenhof. Gleichzeitig soll er auch an Carolus Clusius erinnern, der als einer der ersten Botaniker Hollands, die Tulpe zur Ikone der holländischen Blumenzucht machte. Die Rekonstruktion seines Gartens aus dem 17. Jahrhundert zeigt unter anderem auch über 400 Jahre alte Tulpensorten.

Der Keukenhof liegt in der Blumenzwiebelregion zwischen Amsterdam und Den Haag. Wer mit dem PKW anreist, sollte den Schildern „Keukenhof“ folgen. Bahnreisende können den Keukenhof mit dem ICE International Frankfurt-Köln-Amsterdam, mit Umstieg in Utrecht, bis zum Flughafenbahnhof Schipol fahren. Von dort aus erreichen sie den Keukenhof direkt mit der Buslinie 858.

Während der Saison ist der Keukenhof vom 20. März bis zum 18. Mai täglich (einschließlich Sonn- und Feiertage) ab 08.00 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Aber Achtung, die Kasse schließt bereits um 18.00 Uhr. Dort und an dem Informationsschalter ist auch ein kostenloser Informationsplan erhältlich. Ebenfalls wichtig zu beachten ist bei einem Besuch das Wetter, da die Blütezeit witterungsabhängig ist.

Ort und Lage des Keukenhof

Adresse:
Stationsweg 166,2161 AM Lisse
Niederlande

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Spijkenisse



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Spijkenisse, die Stadt zwischen Hartekanal und Maas

Die Stadt Spijkenisse in der Provinz Südholland ist ein Vorort von Rotterdam. Sie liegt auf der Insel Voorne-Putten, 12 km südwestlich der großen Hafenstadt. Die Gemeinde Spijkenisse zählt 72.539 Einwohner und ist Dienstleistungssektor für Handel und Reparaturen.

Spijkenisse
Voorne-Putten wurde um 2200 v. Chr. erstmals von Jägern der Jungsteinzeit besiedelt. Im Mittelalter entstand dann das Dorf Spijkenisse, dessen Einwohner bis 1900, Holzreifen für Fässer herstellten. Im Jahr 1958 wurde die Stadt als „Wachstumsgemeinde“ ausgewiesen und Spijkenisse wurde schnell ein Vorort von Rotterdam.
Spijkenisse kann man als Kleinstadt beschreiben, aber die Zeit ist in diesen überschaubaren Ort nicht stehen geblieben. Eine kleine Metropole hat sich hier entwickelt, in der Handel und Dienstleistung als Anziehungspunkt für viele Menschen aus den umliegenden Dörfern Hehelingen, Den Hoek und Beerenplaat, aber auch dem Tourismus geworden ist. Moderne architektonische Bauten verschmelzen zusammen mit den traditionellen und historischen Häusern und Gebäuden, die der Stadt eine pulsierende Lebendigkeit verleihen. Der alte Stadtkern wird von der Dorfkirche aus den 15. Jahrhundert dominiert.

Sie ist einen Besuch allemal Wert, zur Erholung, oder um dem Alltag einmal zu entfliehen. Die Stadt lädt die Besucher ein, in ihren kleinen Gässchen spazieren zu gehen, oder sich in den vielen Cafes und Restaurants niederzulassen. Die romantischen Kanäle, die sich durch die Stadt ziehen versprühen einen Charme, der dem Besucher ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit gibt.
In Spijkenisse findet man aber auch ein reges Treiben. Verschiedene Geschäfte reihen sich links und rechts und bilden eine Einkaufspassage, die zum flanieren ermuntert. Wen es hinauszieht um einfach nur die Natur zu genießen, der kann in den umliegenden Naturgebieten Ruhe und Entspannung genießen. Die Gegend zwischen Hartekanal, dem Fluss Spui und der Oude Maas ist ideal zum Wandern und Fahrrad fahren. Die saubere Luft, die von der nahen Nordsee herüber weht spendet Kraft und Gesundheit. Auch Reihern und vielen anderen Wasservögeln wird hier ein idealer Lebensraum geboten.

In Spijkenisse heißen Sie die vielen Hotels willkommen und bieten Ihnen einen angenehmen Aufenthalt mit allem Komfort. So können Sie die ganze Vielfalt in und rund um dieser herrlichen Region über mehrere Tage auf sich einwirken lassen. Neben der Auswahl von Hotels, besteht die Möglichkeit sich für eines der voll eingerichteten Ferienhäuser zu entscheiden, die sich auf der Insel und in der Stadt verteilt befinden.
Die Anreise mit dem Auto führt über zwei Brücken nach Voorne-Putten, oder mit der Metro-Rotterdam die zwischen Spijkenisse und Rotterdam pendelt.
Eine kleine nennenswerte Bedeutung hat Spijkenisse noch:

Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass es sich bei den Brücken um Nachbauten handelt die auf den 10 und 50 Euro Schein abgebildet sind.

© Bild by Reografie / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

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