Urlaub in Holland



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Urlaub in Holland – Niederlanden

 

Wenn es alle Jahre wieder in den Urlaub geht, ergeben sich rasch Zielkonflikte. Entweder will man es exotisch, muss dafür aber eine lange Anreise in Kauf nehmen und unter Umständen etliche Formalitäten bei einer Einreise berücksichtigen (Visum, Impfungen, fremde Währungen, gänzlich fremde Sprachen). Oder aber man möchte keinen allzu großen Reisestress und will dort Urlaub machen, wo Land und Leute nicht gänzlich fremd sind. Wer Wert auf Letzteres legt, der muss deswegen jedoch nicht Urlaub auf „Balkonien“ machen und zu Hause bleiben. Ein im doppelten Wortsinn naheliegendes Reiseziel ist Holland.

 

holland urlaub

© Bildquelle by cosmoflash/ flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

 

Tapetenwechsel in Oranje

Holland bringt als Urlaubsland zahlreiche Vorteile mit sich. Die Anreise ist zumeist (wenn man nicht gerade aus dem tiefsten Süden Deutschlands kommt) nicht mit einer allzu langen Fahrt verbunden. Überdies ist das Land selbst nicht besonders groß, sodass man in einem zweiwöchigen Urlaub durchaus schon vieles sehen kann. Doch auch wenn man eher auf Entspannung und weniger auf das Pilgern zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten aus ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So unterhalten beispielsweise Center Parks Einrichtungen in Holland. Und auch jenseits dessen finden sich zahlreiche Wellness-Angebote und entsprechend ausgestattete Ferienhäuser. Aktivurlauber wiederum werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. In Holland gibt es zahlreiche Angebote für Wassersport aller Art. Und da Holland ein sehr Radsport begeistertes Land ist, sind zahlreiche Radwege vorhanden, die durch malerische und für die Niederlande charakteristische Landschaften führen. Nur auf steile Berganstiege muss man dabei offensichtlich verzichten.

 

Doch auch für gediegenere Radtouren bietet sich Holland an. In den größeren Städten findet man – typischerweise im unmittelbaren Umfeld der Bahnhöfe – Leihräder. Diese können gegen eine Kaution und einen Aufpreis auf Tagesbasis gemietet werden. So kann man sich spontan mal zu einem Trip entscheiden. Diese Möglichkeit lässt sich auch hervorragend mit einer Fahrt auf einer Fähre kombinieren. Es wird ein bisschen Sightseeing vom Fluss aus betreiben, meist bereichert durch wissenswerte Informationen durch die Veranstalter, die zu Hintergrund und Geschichte der vorbeiziehenden Kulissen viel zu berichten wissen. Oftmals enden solche Bootsfahrten in sehenswerten Orten, wie zum Beispiel in einer der vielen malerischen Hafenstädtchen. Nachdem man sich dort ein wenig umgeschaut und einen Happen gegessen hat, kann man dann wieder bequem den Rückweg per Drahtesel antreten. Allerdings sollte man immer etwas zum Überziehen parat halten. Es kann sowohl auf dem Boot als auch auf dem Radweg sehr windig sein.

Abstecher nach Holland

So wie viele das Oktoberfest in Deutschland besuchen, um beim feuchtfröhlichen Bierkonsum auf den Wiesen dabei zu sein, so machen viele gerne einen Abstecher nach Holland, um in den dortigen Coffeeshops jenem Rauchwerk zu frönen, das hierzulande illegal ist. Allerdings müssen Touristen mit derart alternativen Reisezielsetzungen Holland bald von ihrer Wunschliste streichen. Denn die gegenwärtige und stark konservative Regierung will dem Drogentourismus nun einen Riegel vorschieben. Sie hat vor dem Europäischen Gerichtshof durchgesetzt, dass schon in naher Zukunft nur noch holländische Staatsbürger in den Coffeeshops verkehren dürfen. Mitglieder sollen nur noch mit Ausweis und einer speziellen Mitgliedskarte reinkommen. Der Rauch lichtet sich also – zumindest für ausländische Besucher. Allerdings wird noch übergangsweise eine Gnadenfrist gewährt. Erst nach dem Sommer 2011 soll die Regelung langsam aber sicher umgesetzt werden.

 

Kritiker dieser Entwicklung befürchten, dass folglich weniger Leute die Niederlande besuchen werden. Doch im Folgenden wollen wir aufzeigen, dass man sich in Holland auch an anderen Dingen berauschen kann.

Zum Beispiel an der Schönheit des Landes und der kulturellen Vielfalt. Und das holländische Bier – das kann man selbst mit deutschen Maßstäben anerkennen – ist auch nicht schlecht.

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