Urlaub in Holland

Urlaub in Holland

 

Urlaub in Holland

Wenn es alle Jahre wieder in den Urlaub geht, ergeben sich rasch Zielkonflikte. Entweder will man es exotisch, muss dafür aber eine lange Anreise in Kauf nehmen und unter Umständen etliche Formalitäten bei einer Einreise berücksichtigen (Visum, Impfungen, fremde Währungen, gänzlich fremde Sprachen). Oder aber man möchte keinen allzu großen Reisestress und will dort Urlaub machen, wo Land und Leute nicht gänzlich fremd sind. Wer Wert auf Letzteres legt, der muss deswegen jedoch nicht Urlaub auf „Balkonien“ machen und zu Hause bleiben. Ein im doppelten Wortsinn naheliegendes Reiseziel ist Holland.

 

 

Tapetenwechsel in Oranje

Holland bringt als Urlaubsland zahlreiche Vorteile mit sich. Die Anreise ist zumeist (wenn man nicht gerade aus dem tiefsten Süden Deutschlands kommt) nicht mit einer allzu langen Fahrt verbunden. Überdies ist das Land selbst nicht besonders groß, sodass man in einem zweiwöchigen Urlaub durchaus schon vieles sehen kann. Doch auch wenn man eher auf Entspannung und weniger auf das Pilgern zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten aus ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So unterhalten beispielsweise Center Parks Einrichtungen in Holland. Und auch jenseits dessen finden sich zahlreiche Wellness-Angebote und entsprechend ausgestattete Ferienhäuser. Aktivurlauber wiederum werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. In Holland gibt es zahlreiche Angebote für Wassersport aller Art. Und da Holland ein sehr Radsport begeistertes Land ist, sind zahlreiche Radwege vorhanden, die durch malerische und für die Niederlande charakteristische Landschaften führen. Nur auf steile Berganstiege muss man dabei offensichtlich verzichten.

 

Doch auch für gediegenere Radtouren bietet sich Holland an. In den größeren Städten findet man – typischerweise im unmittelbaren Umfeld der Bahnhöfe – Leihräder. Diese können gegen eine Kaution und einen Aufpreis auf Tagesbasis gemietet werden. So kann man sich spontan mal zu einem Trip entscheiden. Diese Möglichkeit lässt sich auch hervorragend mit einer Fahrt auf einer Fähre kombinieren. Es wird ein bisschen Sightseeing vom Fluss aus betreiben, meist bereichert durch wissenswerte Informationen durch die Veranstalter, die zu Hintergrund und Geschichte der vorbeiziehenden Kulissen viel zu berichten wissen. Oftmals enden solche Bootsfahrten in sehenswerten Orten, wie zum Beispiel in einer der vielen malerischen Hafenstädtchen. Nachdem man sich dort ein wenig umgeschaut und einen Happen gegessen hat, kann man dann wieder bequem den Rückweg per Drahtesel antreten. Allerdings sollte man immer etwas zum Überziehen parat halten. Es kann sowohl auf dem Boot als auch auf dem Radweg sehr windig sein.

 

So wie viele das Oktoberfest in Deutschland besuchen, um beim feuchtfröhlichen Bierkonsum auf den Wiesen dabei zu sein, so machen viele gerne einen Abstecher nach Holland, um in den dortigen Coffeeshops jenem Rauchwerk zu frönen, das hierzulande illegal ist. Allerdings müssen Touristen mit derart alternativen Reisezielsetzungen Holland bald von ihrer Wunschliste streichen. Denn die gegenwärtige und stark konservative Regierung will dem Drogentourismus nun einen Riegel vorschieben. Sie hat vor dem Europäischen Gerichtshof durchgesetzt, dass schon in naher Zukunft nur noch holländische Staatsbürger in den Coffeeshops verkehren dürfen. Mitglieder sollen nur noch mit Ausweis und einer speziellen Mitgliedskarte reinkommen. Der Rauch lichtet sich also – zumindest für ausländische Besucher. Allerdings wird noch übergangsweise eine Gnadenfrist gewährt. Erst nach dem Sommer 2011 soll die Regelung langsam aber sicher umgesetzt werden.

 

Kritiker dieser Entwicklung befürchten, dass folglich weniger Leute die Niederlande besuchen werden. Doch im Folgenden wollen wir aufzeigen, dass man sich in Holland auch an anderen Dingen berauschen kann. Zum Beispiel an der Schönheit des Landes und der kulturellen Vielfalt. Und das holländische Bier – das kann man selbst mit deutschen Maßstäben anerkennen – ist auch nicht schlecht.

Bildquellenangabe: M. Hermsdorf / pixelio.de

Share


Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Städetreise Zwolle

Zwolle NL

Zwolle

Schöne Tage in den Niederlanden

Die Stadt Zwolle liegt in der niederländischen Provinz Overijssel und befindet sich im Mündungsgebiet von Vecht un Ijssel.
Als ursprüngliches Mitglied der Hanse erhielt Zwolle im Jahre 1230 die Stadtrechte. Die schöne, geschichtsträchtige Michaeliskirche wurde bereits im Jahre 1040 erwähnt.
Im 15. Jahrhundert war hier die Hochburg der Buchdruckerkunst.

Heute hat Zwolle etwa 119.000 Einwohner und ist kulturelles Zentrum der gesamten Umgebung. Die historische Altstadt ist sehenswert, da die Häuser sehr schön restauriert sind. Ferner ist die City auf kurzen Wegen bequem zu erkunden. Auch besteht die Möglichkeit, mit einem Tretboot die Kanäle zu befahren, und kann somit die Stadt vom Wasser aus betrachten.
Eine Besonderheit ist auch das Stadttor Sassenpoort, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Weiter hat Zwolle eine alte Stadtmauer und einen historischen Stadtkern und schöne Grachten.
International ist die Stadt auch als “Grüne Stadt” bekannt. Im Jahre 2006 wurde sie zur grünsten Stadt der Niederlande gewählt. Der Besucher findet hier viele Parks und in der Nähe befindliche Seen.
Einige Museen, das Stedelijk Museum und das Nikolausmuseum gehören zu den sehenswerten Objekten des Ortes.

Auch die Umgebung von Zwolle ist einen Besuch wert. In Windesheim, wo sich heute die Klosterkapelle befindet, stand früher einmal ein bedeutendes Kloster. Die Kapelle kann heute noch besichtigt werden.
Die besten Einkaufsmöglichkeitenm befinden sich in der Diezerstraat, und der Grote Markt ist der Mittelpunkt der Stadt.

Weitere Freizeitangebote sind der schöne Stadtpark “Engelse Werk” und der kleine Tierpark “Ecodrome” sowie ein Umweltmuseum.

Durch den Standort der Hochschule “ArtEZ Hochschule der Künste” ist Zwolle durch die Anwesenheit vieler Studierender eine lebendige und moderne Stadt.

Reisebericht weiterlesen…

Share


Tags: , , , , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Naarden

Naarden – die alte Festung

Naarden

 

Das nordholländische Städtchen Naarden ist einfach zu finden. Mit dem Auto von Hamburg aus ist es nur ein Katzensprung. Man wählt einfach die Abfahrt an der A1. Schon auf den ersten Blick erscheint die Stadt freundlich und idyllisch. Naarden hat einige luxuriöse Hotels und nette Pensionen. Wir haben uns für eine kleine Pension am Stadtrand entschieden. Die Bewohner und das Personal waren sehr gastfreundlich. Platz für unser Auto war auch da.

Naarden liegt direkt am Meer, dennoch hat sie wenig von einer typischen Hafenstadt. Auf der Landseite blüht die Heide. Das besondere an Naarden ist, das die Stadt aus zwei Teilen besteht: Zu einem aus der 1685 erbauten Festungsanlage und zum anderen aus den um 1900 erbauten Villen um die Festung. Daher hat die Stadt für Touristen auch einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Daher machten wir uns nach der Ankunft als Erstes zur Festung auf. Sie ist leicht zu Fuß erreichbar und auf dem Weg dorthin kann man das Städtchen erkunden. Die Stadt ist sehr gepflegt und wirkt vornehm. Überall trifft man auf kleine Boutiquen und Schmuckgeschäfte.

Sehenswürdigkeiten
Die gotische St. Vituskirche ist die Größte im Ort. Für ein kleines Städtchen wir Naarden wirkt sie sehr imposant. Bekannt ist sie für ihre fantastische Akustik im Inneren.
Die Stadtwaage war ein weiteres Highlight auf unserer Erkundungstour durch das Villenquatier. Das 1615 erbaute Gebäude beherbergt das Comenius-Museum. Dort wird das Leben und Wirken des größten Pädagogen des 17. Jahrhunderts, Johann Amos Comenius, bildhaft nacherzählt.
Viel interessanter hingen, fanden das prächtige Grabmal des Pädagogen, das sich unweit in einer ehemaligen kleinen Kapelle die um 15 hundert erbaut wurde, befindet.

Von der Altstadt aus gelangen wir schließlich durch ein Tor in die Festungsanlage. Große Teile der Festung sind noch vorhanden. Besonders beindruckend ist das riesige Stadttor, das der Architektur des Franzosen Vauban nachempfunden ist. In der Festung stehen noch immer alte Geschütze und Wälle. Der Zugang zu den Kasematten sowie eine Artillerieremise mit Pulverkammern kann zudem besichtigt werden. Die Festungsanlage ist enorm groß. Unsere Kinder empfanden die Besichtigung als sehr spannend, zumal sie frei auf dem Gelände herum streifen konnten. In der Festung findet sich in einer der Bastionen auch das Museum. Hier wird die Geschichte der Stadt Naarden erzählt.

Reisebericht weiterlesen…

Share


Tags: , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Maastricht

Maastricht – eine der ältesten Städte Hollands

 

Maastricht

Maastricht ist die Hauptstadt der holländischen Provinz Limburg. Sie gehört zu den ältesten Städten Hollands. Aufgrund dessen bietet sie viele kulturelle Erbstücke aus der Vergangenheit. Viele internationale Studenten befinden sich in dieser Universitätsstadt. Die Einwohnerzahl beträgt ungefähr 121.000. Sie kandidiert für den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2018.

Geschichte Maastrichts

Circa 500 vor Christus existierte eine keltische Ansiedlung an dem Fluss Maas. In Holland gab es einen einzigartigen Münzfund aus dem ersten Jahrjundert vor Christus, der dies untermauert. Aufgrund dessen gehört Maastricht zu den ältesten Städten der Niederlande. Während der Herrschaftszeit Kaiser Augustus ließ dieser eine Brücke errichten, die die Basis für eine erste römische Handelsniederlassung darstellte. Im dritten Jahrhundert wurde sie zu einem Kastell umgebaut. Aufgrund der Überfälle durch Germanenstämme musste der Bischof von Tongern, Servatius seinen Sitz nach Maastricht verlegen. Dort gründete er dank des Schutzes des errichteten Kastells eine christliche Gemeinschaft. Im achten Jahrjundert verlor Maastricht seine christliche Diözese an die Stadt Lüttich. Im Mittelalter wurde sie vom Bischof von Lüttich und vom Herzog von Brabant regiert.
Ein kulturelles Erbstück aus 1280 stellt die 160 Meter lange Sankt-Servatius-Brücke dar. Sie existiert heute immer noch.
Im Jahre 1579 wurde Maastricht von spanischen Truppen belagert und zerstört. Friedrich Heinrich befreite die Stadt. 1794 kam es zur Eroberung und Annexion Maastrichts durch Franzosen. Viele Teile der Stadt wurden durch sie zerstört und mussten neu aufgebaut werden. Um dies zukünftig zu verhindern, wurde das Fort Sint Pieter erbaut.
Im Jahre 1815 wurde Maastricht ein Teil des Vereinigten Königreiches der Niederlande. 1830 erklärten sich die südlichen Provinzen des Landes unabhängig vom Norden und gründeten den Staat Belgien. Die Garnison in Maastricht hielt loyal zum holländischen König Wilhelm I. und wurde 1839 entgültig holländisch.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Maastricht Zentrum der Keramikindustrie Hollands. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von amerikanischen Truppen befreit.
1976 wurde die Universität Maastricht gegründet, in der viele internationale Kommilitonen studieren.
1992 wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Dieser führte zur Gründung der Europäischen Union. Der Vertrag trat Ende 1993 in Kraft.

Reisebericht weiterlesen…

Share


Tags: , , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Roermond – die kleine Provinz

Roermond -  die kleine Provinz in Limburg

 

Roermond

 

Direkt an den Grenzen zu Deutschland sowie Belgien liegt Roermond, mit etwa 56.182 Einwohnern. Es handelt sich dabei um eine niederländische Stadt in der Provinz Limburg.

Geschichte von Roermond

Angefangen hat alles zur Römerzeit. Dies belegt ein geweihter Altarstein, der aus dem 3. Jahrhundert stammt. Cäsar taufte die Stadt seinerzeit „Villa Optima,“ was so viel wie „bester Wohnort“ bedeutet. Das erste Mal urkundlich erwähnt, wurde Roermond im Jahr 1130. Damals gehörte es zum Herzogtum der Gelder. 1213 wurde die Stadt vom Kaiser Otto IV. aus Deutschland zerstört. Der Wiederaufbau begann und auch die Münsterkirche wurde um 1224 erschaffen. Recht und Steuern wurden im Jahr 1232 eingeführt, im Jahr 1441 wurde sie zur Hansestadt und 1472 begannen die ersten Münzprägungen von Roermond.
Zwischen den Jahren 1702 und 1715 entwickelte sich Roemond zu einem selbständigen Staat. Später 1794 gehörte es zu Österreich. 1792 eroberten die Franzosen die Stadt, Österreich holte es sich im März 1793 zurück. 1794 besetzten die Franzosen wiederum die Stadt und tauften sie in Rurmonde. Dank russischer Truppen wurde Roermond 1814 befreit.

Sehenswertes in Roermond

In Roermond gibt es viel zu sehen für Groß und Klein. Ein Hotspot der Stadt ist auf jeden Fall die Kathedrale, die im gotischen Stil erbaut wurde. Geweiht wurde sie 14010 vom heiligen Christophorus. Da sie während des Krieges beschädigt wurde, musste sie restauriert werden. Genau gegenüber befindet sich ein Barockhaus, welches ebenso sehenswert ist. Dieses stammt aus dem Jahr 1764.

Reisebericht weiterlesen…

Share


Tags: , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Vlissingen

Vlissingen – die ehemalige englische Garnisonstadt

 

Vlissingen

An der Mündung der Westerschelde liegt die Hafenstadt Vlissingen, die ebenso an Walcheren und der Provinz Zeeland grenzt. Von Vlissingen aus, werden Schiffe nach oder von der Westerschelde gelotst, deswegen handelt es sich um einen wichtigen Ort in den Niederlanden. Ebenso hat die königliche Marine-Werft ihren Sitzt in diese Stadt, des Weiteren eine Fischereiflotte. Die Skyline des Boulevards gilt heute als Touristenanziehungspunkt Nummer eins von Vlissingen. Von der aus geht es zu den traumhaften Strandpromenaden, wo jeder Urlaub herrlich wird.

Die Geschichte von Vlissingen

Stadtrechte erhielt Vlissingen im Jahr 1315, später um 1547 wurde Fort Rammekens gebaut, um die Schiffe der Ostindien-Kompanie zu beschützen. Die Stadt lebte seinerzeit von der Salzgewinnung sowie vom Heringshandel. Weniger erfreulich war der Sklavenhandel der Reeder, welcher ebenso dort durchgeführt wurde. Im Jahr 1573 verhinderte eine niederländisch  Flotte ein Kanonenbombardement der spanischen Armadal. Ab dem 19.Jahrhundert beherbergte Vlissingen einen Kriegshafen.

Im zweiten Weltkrieg hatte Vlissingen eine große Bedeutung, weil der Seefahrtsweg nach Antwerpen zum Einsatz kam. Die Schelde Mündung wurde 1944 Zentrum der Schlacht. Genau am 1. November 1944 landeten alliierte Truppen und die deutsche Besatzung wurde vernichtet.

Reisebericht weiterlesen…

Share


Tags: , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS